Geschichte
| 26.05.1905 | „Vereinigte Wildenschaft“ wird als Gegengewicht zu den einflussreichen Verbindungen und als loser Zusammenschluss Gleichgesinnter gegründet |
| 1908 | 22 Mitglieder |
| ab 1909 | „Herzog Karl“ wird Vereinslokal |
| Sommer 1910 | Umbenennung in „Akademisch-Landwirtschaftliche Gesellschaft“, kurz darauf „Akademisch-Landwirtschaftlicher Verein“ |
| WS 1910 / 11 | Entwurf der Satzungen |
| WS 1912 / 13 | Name „Agronomia“ taucht zum ersten Mal auf, ebenso die Chargenzeichen X, XX, XXX |
| 1. Weltkrieg | Die meisten Vereinsbrüder melden sich als Kriegsfreiwillige, 90% stehen im Feld |
| 1919 | Als „Akademisch-Landwirtschaftliche Verbindung Agronomia“ wurde der Bund wieder erneuert |
| SS 1919 | „Akademische Verbindung Agronomia Hohenheim“ wird offiziell wieder gegründet |
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| Inflation |
| 1930 / 31 | Von unbedingter Satisfaktion wird auf Bestimmungsmensur umgestellt |
| 1931 | Umzug in den Gasthof „Zur Post“ |
| 6 Aktive | |
| 1933 | Fusionskommers mit dem Corps Arminia; der Name der nunmehr vereinten Verbindung lautet „Corps Agronomia Hohenheim im NSC |
| ab 1933 | Im Naumburger SC kriselt es, die ehemaligen Akademisch-Landwirtschaftlichen Verbindungen bekommen die Oberhand gegenüber den Corps. Er wird zum “Naumburger Thing Landständischer Kameradschaften an deutschen Hochschulen“ |
| Mai 1935 | Kampf gegen das Korporationsstudententum durch das neue Regime |
| 1936 | Zwang zur Einrichtung von „Wohngemeinschaften“, deshalb wird die „Post“ aufgegeben und mit dem „Gasthof zur Krone“ in Birkach getauscht |
| 20.05.1936 | Vorläufig letztes Stiftungsfest |
| Auflösung des Naumburger Things | |
| „Florian Geyer“ | Agronomia suspendiert und gründet gleichzeitig „Bund Alter Agronomen“, um bundesbrüderliche Freundschaft und Tradition des ehemaligen Corps zu pflegen; ein kleiner Jahresbeitrag dient zur Deckung der Unkosten |
| „Florian Geyer“ setzt sich aus den Korporationen Agronomia, Germania und Hohenheimia zusammen | |
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| „Alle Studenten der Hochschule, die nicht sofort nach dem Verbot der Korporationen aus diesen ausgetreten waren, erhielten durch den damaligen Ortsgruppenleiter der NSDAP einen schwarzen Vermerk in den Personalakten. Ihre Namen wurden 14 Tage lang – 1 cm breit schwarz umrahmt- am Schwarzen Brett ausgehängt. Mut, wie wir hatten, stellten wir uns -wir waren 20 Kommilitonen – in jeder Pause an den Anschlag, damit jedermann sehen konnte, wer diese „Reaktionäre“ waren.“ (Heinrich Galster, zitiert bei Geiger, 1980) |
| SS 1949 | Auf der ersten Nachkriegsausstellung der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft treffen sich erstmals wieder Bundesbrüder aus nah und fern. In der Freude über das Wiedersehen und dem „Noch-einmal-davongekommen-sein“ wird im Café Ruppel in Oberursel/Taunus spontan beschlossen, wieder eine Aktivitas ins Leben zu rufen. |
| WS 1951 / 52 | Gründungsfeier mit Kneipe im „Gasthof zur Sonne“ in Plieningen, |
| 1955 | Das Agronomenheim wird von der „Sonne“ in den „Gasthof zur Krone“ in Birkach verlegt |
| 1958 | Schaffung eines eigenen Heims: Der „Hausbauverein Agronomia“ wird gegründet und erwirbt das Haus in der Egilolfstraße. Es wurde Jahre zuvor von dem Hohenheimer Tierzuchtprofessor Dr. Walther, einem ehemaligen Agronomen, erbaut. |
| 28.05.1960 | Aktivitas zählt über 30 Mann |
| Eine Agronomen-Zeitschrift wird herausgegeben. Seitdem ist die „Agronomenpost“ nicht mehr wegzudenken. | |
| Umbenennung von „Akademisch Landwirtschaftliche Verbindung“ in „Akademische Verbindung Agronomia“ | |
| 1980er | Institutionen wie Kneipe und Kommers werden in Frage gestellt, ebenso das Tragen der Mütze |
| Die klaren Strukturen zwischen Fuxen (unten) und Burschen (oben) lösen sich auf | |
| Mai 1993 | In der neuen Satzung wird die Aufnahme von Frauen in die Verbindung verankert |


